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Aktuelles/Ausschreibungen

Ausschreibung:                    Renaturierung der Hehlenriede in Isenbüttel-
                                  Planungsleistung
Region:                           Isenbüttel 
Vergabestelle:                    Aller-Ohre-Verband
                                  Dannenbütteler Weg 100
                                  38518 Gifhorn
Kategorie:                        Planungsleistung
Abgabefrist:                      19.07.2021, 13:00 Uhr
Ausschreibungsnummer:             202101
Vergabeart:                       Freihändige Vergabe
Bewerbungsunterlagen:             Elektronisch oder schriftlich
Kurzbeschreibung:                 Vergabeunterlagen (sekretariat@aller-ohre-verband.de)

Ex-post-Transparenz

Vergabe-nummerGegenstandAuftraggeberAuftragnehmerDatum
202101Vorplanung Hehelenriede in IsenbüttelAller-Ohre-VerbandHGN Beratungsgesellschaft mbH20.07.2021
202006Herstellung der Durchgängigkeit im Beverbach - BevermühleUnterhaltungsverband OberallerHDB GmbH16.10.2020
202005Planungsleistung: Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Ise an der Mühle Cardenap, Leistungsphasen 3 und 4 (HOAI)Aller-Ohre-VerbandHeidt+Peters02.10.2020
202004Planungsleistung: Ise Renaturierung im Betzhorner LeuAller-Ohre-VerbandDipl.-Ing. Helmut Heuer-Jungemann19.08.2020

Neue Spitze im Aller-Ohre-Verband

Vorstand und neue Verbandsvorsteherin für 5 Jahre gewählt

Vor 87 Jahren wurde der Aller-Ohre-Verband gegründet. Der Sitz des Verbandes

ist in Gifhorn, Dannenbütteler Weg 100 und in Grafhorst im Kirchweg besteht eine Außenstelle des Verbandes. Das Verbandsgebiet mit seinen Einzugsgebieten Aller, Ohre und Ise liegt in den Landkreisen Gifhorn, Helmstedt und in der Stadt Wolfsburg und umfasst 139.907 Hektar. Mit derzeit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die Aufgaben des Verbandes, die Unterhaltung und Entwicklung der Gewässer sowie Hochwasserschutz, erfüllt.

Turnusgemäß fand am 06.01.2021 die Wahl des Vorstandes und der Verbandsvorsteherin in der Verbandsversammlung des Aller-Ohre-Verbandes statt.

Der Vertreter des Landkreises Helmstedt, der leitende Baudirektor Reinhard Siegert und der Vertreter der Stadt Wolfsburg, der Vorstand der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe Herr Dr. Gerhard Meier wurden mit der Wahl bestätigt. Vom Landkreis Gifhorn wurde Frau Kreisrätin Ute Spieler vorgeschlagen und gewählt. Sie löst Frau Antje Präger, Leiterin des Fachbereiches Umwelt im Landkreis Gifhorn als Verbandsvorsteherin ab.

Der Vorstand und die Geschäftsführerin Frau Silke Westphalen danken Frau Präger für die exzellente Leitung des Verbandes in den vergangenen 5 Jahren. Mit ihrem Führungsgeschick, Erfahrungswissen und ihrem juristischen Können lotste sie die Gewässerunterhaltung hin zu einem den Wasserabfluss sicherstellenden und den Artenschutz berücksichtigenden Handeln. Viele Bauvorhaben der Gewässer­entwicklung wurden in ihrer Amtszeit umgesetzt, deren Qualität sie mit dem Erhalt des 2. Niedersächsischen Gewässerpreises „Bach im Fluss“ bestätigt bekam.

Das Hochwasserjahr 2017 und die trockenen Hitzejahre 2018-2020 stellten Herausforderungen dar, die unter der Leitung von Frau Präger sicher gemanagt wurden. Als strategische Antwort initiierte sie im Team des Vorstandes die hieraus erforderlichen strukturellen Stärkungen hin zu einem zukunftsgerichteten regionalen Wassermanagement, wie von Herrn Siegert und Herrn Dr. Meier für den Vorstand besonders hervorgehoben wurde.

Mit der Kreisrätin Frau Ute Spieler tritt eine erfahrene Ingenieurin an die Spitze des Vorstandes.  Bereits in ihrem früheren Wirken sammelte sie von der Elbe bis zu Siedlungsgewässern Erfahrungen mit den Themen der Gewässerunterhaltung. Frau Spieler: „Ich freue mich auf die Arbeit in einem Wasser- und Bodenverband. Besonders am Herzen liegt mir, historisches und örtliches Erfahrungswissen weiter in zukunftsgerichtete Strukturen zu verankern.

Örtliche Verbundenheit zeichnet den Aller-Ohre-Verband aus; ein Gut, das für Klimaanpassungsstrategien an Gewässern und kommende Hoch- und Niedrigwasser ein wichtiges Wissen ist. Die Bedeutung des Wasser- und Bodenverbandes als regionaler Zusammenschluss in der Landschaft für unsere Gewässer ist für die Zukunft zu stärken. Finanzielle Mittel des Landes können weiter über den Verband in die Region geholt werden und mit dem Sachverstand des Dachverbandes werden für die Mitgliedsverbände, Gemeinden, Bürger*innen und weitere Partner die Gewässer unterhalten.“

Der stellvertretende Verbandsvorsteher Reinhard Siegert verabschiedet die bisherige Verbandsvorsteherin Antje Präger (Quelle: Privat)
Ute Spieler wurde für 5 Jahre zur neuen Verbandsvorsteherin gewählt (Quelle: Privat)

Zweiter Preis für Renaturierung des Emmer Bachs

Platz zwei für die Renaturierung des Emmerbachs: Aller-Ohre-Verband, Unterhaltungsverband Ise und Niedersächsische Landesforsten wurden ausgezeichnet.

Das Foto zeigt die Jury bei ihrem Rundgang, als sie im September den Emmer Bach unter die Lupe nahm
(Quelle Bild und Textauszug: Veröffentlichung im Isenhagener Kreisblatt, 25. November 2020)

Emmen/Hankensbüttel - Das Endergebnis beim Niedersächsischen Gewässerwettbewerb "Bach im Fluss" steht fest. Platz zwei in der
Kategorie "Hauptamt" sicherten sich der Aller-Ohre-Verband, Unterhaltungsverband Ise und die Niedersächsischen Landesforsten,
die für ihr Projekt "Kiesige Zeiten für den Emmer Bach" ein Preisgeld
in Höhe von 500 Euro erhielten.

Der stark sandbelastete Tieflandbach wurde naturnah entwickelt.
Der umfangreiche Totholzeinbau ins Profil in Kombination mit
punktuellen Kies- und Steinschüttungen dient sowohl der Erhöhung
der Strömungsvarianz als auch der Wasserspiegellagen. Er lässt abwechslungsreiche, vielgestaltige Gewässerstrukturen mit Totholz
und Kiessohle entstehen. Besonders gelungen ist die dadurch erreichte Auenanbindung durch die temporäre Erhöhung des Ausuferungsvermögens
und eine verbesserte Wiedervernässung angrenzender Wald- und Wiesenbereiche.

Während der Preisverleihung, die per Livestream stattfand, lobte Umweltminister Olaf Lies: "Die Beiträge belegen eindrucksvoll das
große Engagement, das technische Können und die Kreativität, mit
denen Gewässerprojekte in unserem Land vorangebracht und umgesetzt
werden. Mit diesen Maßnahmen sei man auf dem richtigen Weg, die Anforderungen an modernen Gewässerschutz zu erfüllen.

Der Gewässerwettbewerb wird vom Niedersächsischen Ministerium für
Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und der Arbeitsgemeinschaft
der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens unterstützt. Er wurde
2010 ins Leben gerufen und findet alle zwei Jahre statt.